auf Deutsch

Riccardo Botta hat eine brillante Kariere in seinen jungen Jahren gestartet und dabei hochkarätiges Repertoire, von Don Ottavio, Rimskij-Korsakovs Sadko und Nemorino, Fenton, von Elvino/ La Sonnambula bis Rossinis La Cenerentola gesungen.

Im 2013 An der Bayerischen Staatsoper München und an der Scala di Milano trat er als Bardolfo in Verdis Falstaff auf und ging mit letzterer Produktion auf Tournee nach Japan. Als Bote wurde er 2013 für die Neuproduktion von Aida in der Arena di Verona engagiert. Seit 2008/09 ist er Ensemblemitglied des Theaters St. Gallen und war hier zuletzt als Podestà (La Finta Giardiniera), Caramello (Eine Nacht in Venedig), Mastro Trabuco (La forza del destino) sowie als Tanzmeister/Scaramuccio (Ariadne auf Naxos) zu erleben.

Riccardo Botta debütierte als Ernesto am Teatro Donizetti di Bergamo, eine Rolle, die der Künstler später u.a. noch in Garsington, Teatro Lirico di Cagliari und am Teatro la Fenice di Venezia sang. Zu seinen Anfängen zählten Rolle wie Adolar in Euryanthe (Regie Pier Luigi Pizzi) und ein italienischer Sänger in Capriccio (Regie Luca Ronconi) am Teatro Lirico di Cagliari. Der Künstler sang die Rollen Elvio in La Sonnambula, Don Ottavio, und Tamino am Teatro Massimo di Palermo. Er hatte grossen Erfolg bei seinem Debüt an der Nederlandse Opera in Amsterdam im Dezember 2001, am Opernhaus Zürich, und am Teatro alla Scala als Nemorino (Elisir d’Amore), am Teatro Massimo Bellini di Catania als Edgardo unter Maestro Daniele Callegari, an Semperoper Dresden als Fenton (März – Juni 2003) sowie am Staatstheater Stuttgart und Teatro Comunale di Bologna als Conte d’Almaviva in Il Barbiere di Siviglia. Riccardo Botta sang 2002 u.a. den Iopas in Les Troyens an der Oper Leipzig, Cavalier Belfiore in Viaggio a Reims an der Opera Narodova Warsaw, und sang mit der Canadian Opera Company Toronto, an New Zealand Opera in Wellington als Nemorino.

2004 sang er mit grossem Erfolg Rinuccio und Florville an der Opera de Lausanne, 2005 an La Monnaie in Brüssel und in Verona sang er Fenton. In der Spielsaison 2005/06 sang Riccardo Botta u.a. Il Signor Bruschino mit Combatimento Consort in Concertgebouw in Amsterdam, Beppe und Arlecchino an Nederlandse Opera in Amsterdam, Ernesto bei Garsington Opera Festival, L‘Isola del Piacere am Palau des Artes in Valencia und Elisir d’Amore in Montpellier.

In 2000/01 sang der Künstler u.a. Don Ramiro in La Cenerentola mit der accademia Chigiana di Siena, Il Conte d‘Almaviva in Il barbiere di Siviglia am Teatro Sao Carlos Lissabon und am Teatro comunale di Bologna, es folgten Duca di Mantua in Parma, Ernesto an Teatro del Giglio di Luca, Teatro Lirico di Cagliari (mit Gerard Korsten) und am Teatro La Fenice di Venezia. Er sang u.a. auch Elisir d’Amore am Teatro Verdi di Trieste, in Venedig und Parma (mit Alain Guingal).

In der Saison 1999/2000 waren folgende Auftritte:Lindoro/ L‘italiana in Algeri in Palma de Mallorca und Palermo, Janaceks Liska bistrouska und Rimskij-Korsakovs Sadko mit dem Teatro La Fenice di Venezia, Werther am Teatro Massimo di Palermo, Conte d’Almaviv aus Il Barbiere di Siviglia am Teatro Reggio di Parma, La bella Helena am Teatro Verdi di Trieste.

Riccardo Botta‘s Konzert Programm umfasst: Mozarts Requiem, Rossinis Petite messe solennelle und Stabat Mater, Charpentiers Te Deum mit orchestra di Accademia Nazionale di Santa Cecilia Roma in Rom und Myung-Whun Chung, Bachs Magnificat mit Santa Cecilia di Roma und Orchester von Pomeriggi Musicali di Milano, Beethovens Neunte und Bruckners Requiem. Er sang die e-moll Messe von Mozart am Teatro Massimo di Palermo und die Catuli Carmina in Lugano mit dem RTSI Radio Svizzera Italiana.

Riccardo Botta wurde in Trieste geboren und hat am Anfang seiner Karriere Gesang mit seinem Vater Giuseppe Botta studiert, der wiederum mit Giuseppe Taddei und Enza Ferrari arbeitete.

Riccardo Botta arbeitet mit Dirigenten wie   Roberto Abbado, Paolo Arrivabeni, Mihung Wung Chung, Rafael Frübeck de Burgos, Daniel Harding, Gerard Korsten, Riccardo Muti, Daniel Oren, Renato Palumbo, Corrado Rovaris, Nello Santi, Andreas Spering, Omer Wellber, Alberto Zedda und anderen zusammen.